von Stefanie Parker
Ich muss die Augen nicht öffnen, vernehme schon eine Weile Donnergrollen,
ganz weit entfernt. Ich will mein Sonnenbad bis zur letzten Minute genießen
und auch, wie das Gewitter immer näher heranzieht. Oh, ich liebe Gewitter.
Sie fahren mir in den Leib, erwecken zuerst wunderschöne Gedanken und
dann ... Es ist soweit, die ersten Tropfen klatschen auf meinen Bikini. Ich
bleibe noch eine Weile so liegen, und lasse mich richtig klatschnaß regnen.
Der Regen ist warm und trotzdem merke ich wie sich langsam eine Gänsehaut
über meinen Körper ausbreitet. Zurück auf dem Zimmer lasse ich meinen Bikini
fallen und als Eva kuschele ich mich in meinen Lieblingssessel, hole mir die
Orchideen ganz dicht heran, atme ihren Duft und genieße die Blitze und das
Grollen am Himmel. Ich liebe dieses Ritual. Mit den Fingerspitzen der einen
Hand taste ich die zarten Blüten und mit der anderen meine eigene. Auch sie
ist schon in Gewitterstimmung und freut sich über jede Berührung. Sie weiß,
dass sie sich bald so entladen darf, wie die schweren, schwarzen Wolken.
Während eines heftigen Gewitters war ich einst zur Frau geworden. Verrückt,
aber seit dem schreit mein Leib nach Mann oder auch nach den eigenen Händen,
wenn sich andere vor Angst verstecken :
Ich arbeitete damals nebenbei in einer Gärtnerei am Stadtrand von Aachen.
Der Gehilfe der kleinen Gärtnerei sah bereits die schwarzen
Wolken heranziehen. Er wollte unbedingt, dass wir eine bestimmte Arbeit noch
vollendeten. Dann erwischte uns der Platzregen noch ein ganzes Stück vor dem
schützenden Gewächshaus. Er hatte die rettende Idee. Er zog mich in das
kleine Heizhaus. Einen Moment lehnten wir unsere Rücken an die gemauerte
Wand der Feuerung. Dann zog der Kerl, er war vielleicht fünf Jahre älter als
ich, einfach seine nassen Klamotten aus und hängte sie hier und da auf. Nur
in Shorts turnte er vor mir herum, und die waren auch nicht ganz trocken
geblieben. Ich musste schlucken und mich abwenden, damit ich die kräftige
Füllung der Unterhose nicht mehr vor Augen hatte. "Was ist", sagte er ganz
verwundert, "willst du Dich erkälten ? Runter mit den Sachen und
aufgehängt!" Er musste es noch dreimal sagen, ehe ich mich entschloss,
wenigstens Jacke und Hose abzulegen. Immerhin wusste ich, mein Arbeitshemd
war so lang, dass es über meinen Slip reichen würde. Als mich der Gärtner
wieder im Blick hatte, schimpfte er über meine Ziererei. Natürlich war ich
nass bis auf die Haut, aber vor dem Kollegen ausziehen? Noch dazu, wo ich
mit einem Seitenblick schon festgestellt hatte, dass sich der knappe Stoff
auf seinem Leib noch mehr spannte. Deutlich sah ich IHN liegen. "Dreh dich
um", sagte ich. Er tat es wirklich. Nur das Hemd legte ich noch ab, von BH
und Slip wollte ich mich absolut nicht trennen. Ich dachte damals in der
Situation nicht darüber nach, dass das einen Mann noch viel mehr erregt
als nur nackte Haut. Das bestätigte sich rasch. Ich war über die
Wahl seiner Worte verwundert, mit denen er meinen Körper, meine Wäsche und
das, was sie noch verhüllte, bedachte. Neues sagte er mir nicht. Ich wusste,
wie verlockend meine strammen festen Brüste waren, wie aufregend meine
Scham. Dass der feuchte Slip alles noch erregender formte, gleichermaßen
versteckte und zeigte, das konnte ich mir denken, ohne hinzusehen. Heimlich
schielte ich doch mal nach unten, zog instinktiv den Slip in die Länge und
Breite, weil ich ihn eingeklemmt sah. Der Typ bemerkte diese Regung,
nörgelte mit mir, dass es doch gerade so geil ausgesehen hätte, was ich gerade mit
meinem zurechtzupfen verdorben hatte. Zum ersten Mal hatte ich einen
erwachsenen halbnackten Mann so dicht vor Augen, konnte es auch nicht
lassen, immer mal wieder einen Blick auf seine Leibesmitte zu werfen. So,
wie es unter seiner Hose kräftiger wurde, geriet meine M….. in helle
Aufregung. Liebend gern hätte ich einen beruhigenden Griff zu ihr getan. Da
erhellte plötzlich ein Blitz für einen Moment alles um uns herum
und es krachte ohrenbetäubend. Vielleicht hatte ich wirklich
Furcht vor einem Einschlag. Jedenfalls war es nicht gespielt, dass ich mich
in die Arme des Mannes flüchtete. Ganz fest drückte er mich an sich. Erst
als mein Schreck verflogen war, zitterte ich unter dem festen Druck an
meinem Bauch. Er rückte keinen Millimeter ab. Wir sahen uns lange tief in
die Augen. Wer weiß, was er in meinen sah, das ermutigte ihn vielleicht. Was
mich anstrahlte, war Bewunderung und heißes Begehren; und bald wusste ich,
auch Liebe. Kein Wort redeten wir. Nur unsere Blicke sprachen und
ich spürte seine Hände auf meinem Rücken. Hatte er mir ein Ja von den Augen abgelesen?
Ich fand mich plötzlich auf seinen Armen wieder. Ich war noch
immer stumm, legte mit einem unendlichen Wohlgefühl meine Arme um seinen
Hals und erzitterte bei seinem ersten Kuss. Er schritt mit mir ins
Gewächshaus und bettete mich auf eine versteckte Bank. Ich wusste, er
benutzte sie gerne für ein Nickerchen in der Mittagspause. Nun wurde ich auch
Slip und BH los und räkelte mich genüsslich unter seiner schmeichelnden
Bewunderung. Jeden Augenblick erwartete ich seinen Sturm, sehnte mich
inzwischen sogar danach. Entsetzt sah ich wie er sich entfernte doch ... Himmlisch, er
kam zurück, mit einer langen Orchideenrispe und schmückte damit meinen Busen.
Seine Lippen spürte ich sehr bald an meinen Knospen. Er musste
gewusst haben, wie rasch meine Brustwarzen reagieren. Erstaunt verfolgte
er mein Zittern und Beben. Das spornte ihn an, mich völlig in die Raserei zu
treiben. Endlich zog er auch seine Shorts aus. An diesem Tag kniete er
sich als braver Missionar zwischen meine Schenkel...
Ich sagte ein wenig ängstlich zu ihm: "Sei vorsichtig, es ist das
erste Mal!" Es donnerte noch einmal so fürchterlich, so dass ich annahm, die
Bank unter mir würde durch den Donnerhall vibrieren. Sie vibrierte natürlich nicht. Es war der erste
handfeste Mann, der sich während eines Donners in meinen Leib versenkte.
Behutsam, aber in einem Zuge, ich fühle es immer noch , so als wäre
es gestern gewesen. Ich wusste noch nicht, wie es Männer wirklich tun, war nur erschreckt über seine
hektischen Stöße, fürchtete ein viel zu frühes Ende. Ich hatte ihn
unterschätzt. Seinen Sturm wechselte er mit schmeichelnden Ein- und
Ausfahrten. Als er meine helle Aufregung mitbekam, entzog er sich ganz, nahm
den Schweif in die Hand und führte ihn entlang der gespaltenen Sehnsucht,
immer und immer wieder. Genau im richtigen Augenblick stieß er zu und
schüttelte sich selbst vor Aufregung, weil ich ihm zurief, dass ich kam. Neu
war dieses Gefühl für mich nicht. Das konnte ich auch alleine ...
Mit einem Mann war es natürlich unvergleichlich schöner, besonders mit dem
Ersten, der einem ein Leben lang in Erinnerung bleibt.
Zumal wenn er so lieb und
romantisch ist wie er es war ...
Als wir entspannt nebeneinander lagen, zog er die Orchidee langsam durch
meinen feuchten Schritt, küsste und schnupperte an den zarten Blüten und
hielt sie auch mir unter die Nase. Ich nahm einen tiefen langen Zug, von
meinem, seinen und den Duft der teuren Blüte.
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