( Twins II lesen )
von Stefanie Parker
Das war es nun, das türkisfarbene blaue Meer. Nie wieder allein in Urlaub, sagte ich zu mir.
Der Kriminalroman vor meinen Augen reizte mich auch nicht. Den hätte ich auch Zuhause auf der Terrasse lesen können.
Frustriert lag ich auf meiner Liege und malte mit den Fingern Figuren in den herrlich weißen Sand. Sie Sonne sengte auf meinem Rücken.
"Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett...", hörte ich hinter mir leise zu der bekannten Melodie singen.
Verwundert drehte ich mich um. Es war der nette Mann, der am Flughafen mit dem Gepäck geholfen hatte.
Als ich ihm erfreut meine Hand zur Begrüßung hinstrecken wollte, rief er: "Um Gottes Willen, bleiben sie liegen.
Die Leute sind hier sehr prüde, was FKK und oben ohne anbelangt." Er schien nicht so prüde,
setzte sich nach einer höflichen Anfrage neben mich und hing mit seinen Augen schamlos an dem sehenswerten Ansatz meiner Brust.
Ich stichelte, weil er der einzige war, der in Hemd, Hose und Schuhen am Strand saß. "Sie werden lachen", gestand er,
"ich hab nicht mal eine Badehose dabei. Dort, wo ich Sonne und Meer genieße, da braucht man das nicht."
Weil ich verständnislos guckte, erfuhr ich von einem winzigen Fleckchen, weit ab aller Ansiedlung, wo ein paar Deutsche der Freikörperkultur frönten.
Alles ging dann so fürchterlich rasch. Wir fanden Gefallen aneinander, schwatzten lange miteinander und hingen vom Abend bis in die frühen Morgenstunden
des nächsten Tages in einer Disco. Dann hätte ich den Kerl verwünschen können, weil er sich an der Rezeption meines Hotels brav verabschiedete,
mich mit meiner Weinlaune und noch einer viel Schlimmeren allein ließ. Schade, dachte ich,
mit meinen aufgewühlten Gefühlen und mit meinem kleinen Schwips musste ich ganz allein in mein Zimmer und in mein Bettchen.
Mit eigenen Händen streichelte ich mich dann in den Schlaf.
Dann, am darauf folgenden Morgen so gegen elf stand ich vor seinem Windschutz,
wir hatten es den Abend vorher so miteinander abgesprochen. Er lag unter seinem Sonnensegel auf dem Bauch und schnarchte.
War mein Blick für ihn ein Wecker? Er räkelte sich, rieb die Augen und sprang bedenkenlos auf, um mich zu begrüßen.
Oft hatte ich schon was von einer Morgenlatte gehört, nun wurde sie mir vermutlich ohne überlegung präsentiert.
Schade, er drückte die Sehenswürdigkeit wieder auf sein Badetuch. Ungeniert schaute er auf mich, als ich mich umständlich auskleidete,
um meine Sachen vom Sand zu verschonen. Der freche Kerl pfiff sogar leise, als ich den BH abnahm. Den bekam er für seine Unverschämtheit an den Kopf.
Er knurrte unzufrieden, weil ich mich auf den Bauch streckte. Er hätte wohl gern die Augen grasen lassen.
Es war nicht mein erstes Mal am FKK, aber erstmals allein mit einem Mann. In meiner Irritation nahm ich seine Einladung zum kühlen Bad sofort an.
So lange wir Grund hatten, tobten wir ausgelassen, natürlich nicht ohne 'zufällige' gezielte Berührungen.
"Wollen wir da rüber", fragte er und zeigte auf ein ziemlich entferntes Inselchen. Er tröstete, dass wir nicht sehr weit zu schwimmen hatten.
Vor der Insel war das Wasser sehr weit flach.
Ins weiche Gras fielen wir beide auf den Rücken und schlossen die Augen vor der grellen Sonne. Ich ließ sie auch zu, als er wieder voll durchatmen konnte und meine Knospen kitzelte, sogar zärtliche Küsse darauf landete, weil ich nicht abgewehrt hatte. Mach weiter Mann, dachte ich und blinzelte. Was ich durch den schmalen Spalt der Lider sah, war nun keine Morgenlatte. Die Sonne auf dem Bauch und meine Brüste zwischen den Lippen wirkten Wunder. Ja, auf seinen Griff zwischen die noch kühlen Schenkel hatte ich gewartet. Seit der vergangenen Nacht! Ich wagte endlich auch zu tasten.
ER zuckte mir geradezu in die Hand und dann in meiner straffen Faust ...
<< weitere Escort Rollenspiele >>
|
|