von Stefanie Parker
Nach langer Fahrt kommst Du endlich im Hotel in Bonn an.
Wurde aber auch Zeit.
Diese ewigen Baustellen, ständigen Staus, Du hast die Schnauze voll und willst Dich einfach nur noch ausruhen.
An der Rezeption verlangst Du nach Deinem Schlüssel.
Die Dame sagt Dir: "Ihre Frau wartet bereits auf Sie, Herr... Sie ist vor gut einer Stunde eingetroffen."
Du stutzt. Deine Frau?!? Irritiert bedankst Du Dich für den Schlüssel und nimmst den Aufzug nach oben.
Deine Frau?!? Muss wohl eine Verwechslung gewesen sein.
Dein Koffer wartet bereits vor Deiner Zimmertür.
Als Du die Tür aufschließt, ist es dunkel, lediglich ein kleiner Lichtschimmer fällt durch die zugezogenen Vorhänge.
Du blinzelst, willst Dich gerade zum Lichtschalter vortasten, als: "Hallo Schatz, mach bitte kein Licht..." hörst Du eine Stimme flüstern.
Eine Stimme, die Du kennst, eine Stimme, die Dir einen wohligen erotischen Schauer durch Deinen Körper fahren lässt, es kribbelt.
Dir fehlen die Worte, nein, das kann nicht sein, Du kannst es nicht glauben. Es wäre das erste Mal, schießt es Dir durch den Kopf.
Nervös schließt Du die Tür, stellst den Koffer ab und hörst ein leises Rascheln, dann Schritte auf weichem Teppich, Deine Sinne sind völlig wach.
Deine Augen suchen die Dunkelheit ab. Plötzlich spürst Du eine Aura, jemand steht vor Dir, geht um Dich herum, während eine Hand Dich berührt,
Deinen Körper umkreist, an Deinem Arsch kurz inne hält, um dann vorne auf Deinem Hemd zu verharren.
Eine andere Hand kommt dazu. Du spürst die Wärme der beiden Hände, Du atmest leise.
Die Hände gleiten über Dein Becken, Deine Taille aufwärts, schälen Dich aus Deiner Jacke, berühren Deinen Hals, streichen über Deine Lippen.
Ein nacktes Bein umschlingt das Deine. Du legst vorsichtig Deine Hand darauf, spürst gleich die Wärme und erzitterst.
Deine Hand streicht langsam aufwärts, legt sich weich auf den ebenfalls nackten Po.
Dein Kopf neigt sich, Du flüsterst meinen Namen in mein Ohr. Ich erschrecke, mein Körper bebt.
Ich bin es und Du weißt es. Du drückst mich mit einem Mal heftigst an Dich. Meine Lippen strecken sich sehnsüchtigst den Deinen entgegen.
Sie finden sich zitternd, öffnen sich langsam, um dann in einem Meer der Hitze zu verschmelzen und sich endlich zu begrüßen.
Ich ziehe Dich schnell aus......
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