von Stefanie Parker
Freitagnachmittag. Endlich ein freies Wochenende in Sicht ! Das hatte sich Stefanie redlich verdient. Sie beschloss, so viel wie möglich für sich zu tun. Wie für fast alles, gibt es in unserem Land auch dafür ein englisches Wort: Wellness. Ja, sie würde wellnessen auf Teufel komm' raus. Den ganzen Tag über schon hatte sie sich irgendwie gereizt gefühlt, übellaunig, unausgeglichen. Da sie nie auf die Werbung hörte und sich die neuesten Slipeinlagen nicht kaufte, spürte sie deutlich die Nässe in ihrem Tanga Slip. Ein angenehmes und doch unangenehmes Gefühl. Angenehm, weil sie spürte, dass sich da eine Lust aufbaute, für die es keinen verstandesmäßigen Anlass gab und die sie auch nicht würde ausleben können, unangenehm, weil sie fürchtete, man könne es ihr ansehen.
Das neue Freizeitbad in ihrer Stadt lockte sie, schnell waren ein paar Sachen zusammen gepackt und sie fuhr los. Es herrschte Hochbetrieb, die verschiedenen Schwimmbecken waren überfüllt. Nach vergeblichen Versuchen, in Ruhe einige Bahnen zu schwimmen, gab sie auf und begab sich in das Sprudelbecken.
Sprudelbecken? Wie altmodisch, das heißt doch jetzt Whirlpool! Also, ab in den Whirlpool. Erst jetzt verspürte sie ein wenig Entspannung. Sie räkelte sich in dem warmen, sprudelnden Wasser, spürte, wie die Luftbläschen unter ihrem Badeanzug auf der Haut prickelten. Der starke Massagestrahl traf mit voller Wucht ihren Rücken, ihre Beine, ihren Hintern. Ahhh, tat das gut. Sie drehte sich herum und ließ den Strahl von vorn auf sich wirken. Deutlich fühlte sie Lust in sich aufsteigen, eine Lust, die sich durch die angenehme Massage steigerte, bis sie erschrocken feststellte, dass sie durchaus imstande wäre, hier und jetzt, unter all den Leuten, zum Höhepunkt zu kommen.
Sie zwang sich, die Augen wieder zu öffnen, um ein wenig abgelenkt zu werden. Der Typ neben ihr lächelte ihr wissend zu. Verdammt, war das peinlich! Scheu lächelte sie zurück und starrte dann auf einen imaginären Punkt vor sich. Er sollte sich schließlich nicht ermuntert fühlen durch ihr bloßes Lächeln.
Nach einer Weile schloss sie wieder die Augen, sie fielen ihr von ganz allein zu, der höchstmögliche Entspannungszustand war erreicht. Jetzt war ihr egal, was andere dachten, sie fühlte sich so gut wie schon lange nicht mehr. Sie sah dadurch nicht, dass der Typ von eben näher gerückt war. Zwei kräftige Hände massierten plötzlich ihre Hinterbacken. Sie erschrak und riss die Augen auf, konnte aber neben sich niemanden entdecken, um im gleichen Moment einen Kopf zwischen ihren Beinen zu spüren, eine Zunge, die den Badeanzug etwas zur Seite schob und sie ein paar Mal ganz sanft berührte. Sie war so aufgeladen, dass sie am liebsten den fremden Kopf fest gegen ihre Scham gedrückt hätte. Weiter, weiter …
Prustend und über das ganze Gesicht grinsend tauchte der Mann vor ihr plötzlich aus dem Wasser auf. "Ist ein wenig anstrengend, so unter Wasser finden Sie nicht?", sagte er leise. Seine warmen Augen strahlten vor Begierde, ein Blick, der ihr unter die Haut, bzw. unter den Badeanzug ging. Sie hatte nun so übermäßig Feuer gefangen, dass sie am liebsten gleich hier ...
‚Mit einem Fremden?' meldete sich plötzlich ihr schlechtes Gewissen. ‚Ach, lass mich in Ruh', sagte sie zu ihrem Gewissen und ließ nun ihrerseits die Finger ein wenig um die Ränder seiner Badehose kreisen. Er schloss für einen Augenblick die Augen und stöhnte leise.
Immerhin befanden sie sich hier in einem öffentlichen Schwimmbad, das Sprudeln des Wassers verbarg zwar, was sich in seiner Hose rührte, aber in diesem Moment ihren Bedürfnissen nachzugeben, schien unmöglich.
Unmöglich? Es gibt da so einen Werbeslogan, nach dem angeblich nichts unmöglich ist, dachte sie. Und so geschah es. Er stellte sich an den Rand des Beckens und schob sie sanft vor sich. Mit einem beherzten Griff schob er ihren Badeanzug zur Seite und drückte sein steifes Glied an ihren Hintern. Zuerst ließ er seine Finger auf ihrem harten Knöspchen spielen und rieb sich dabei an ihr. Es war so höllisch heiß in dem warmen, sprudelnden Wasser, dass sie ins Schwitzen geriet. Argwöhnisch ließ sie ihre Blicke über die anderen Badegäste im Becken schweifen. Niemand schien etwas zu bemerken. Gut so. Denn nun hob er sie ein wenig hoch - im Wasser keine große Kunst -, ging selbst etwas in die Knie und setzte sie sich so vor sich auf seinen Schoß. Begünstigt durch das Wasser drang er leicht in sie ein und nahm sie mit sanften Stößen, während seine Hände sich an ihren Nippeln festhielten. Ein wenig sah es so aus, als würden beide Wassergymnastik betreiben. Das taten sie auch, aber wohl nicht auf die übliche Weise. Sie spürte sein Glied so intensiv in sich, dass es kaum auszuhalten war. Durch die ungewohnte Stellung spürte sie Punkte in sich, die sie noch nie zuvor gespürt hatte. Geile Punkte, scharfe Punkte. Punkte, die sie in ungewohnter Schnelligkeit zum Orgasmus führten. Sie, die damit keine Probleme hatte, kam mit einer so ungewohnten Intensität, dass sie am ganzen Körper Gänsehaut hatte.
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Eine Weile blieben sie so sitzen, ein jeder damit beschäftigt, die sich langsam verlierenden Wellen der Erregung in sich zu genießen und sich zu spüren.
Beide verließen nun Hand in Hand das Sprudelbecken, um noch ein paar Runden im kalten Wasser des Schwimmbeckens zu drehen. Sie brauchten diese Abkühlung dringend........
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