von Stefanie Parker
Während meiner Studienzeit jobbte ich in einem 5 Sterne Hotel in Düsseldorf. Von einer Geschichte möchte ich Euch heute erzählen:
Meinen Tag verbrachte ich damit, in der Rezeption eines noblen Hotels zu stehen und mit den Gästen zu reden. Ich erklärte ihnen, wo ihre Zimmer lagen, wo sie in Düsseldorf etwas erleben könnten oder was ihnen diese Stadt sonst bietet.
Alles in allem, machte mir der Job sehr viel Spaß, denn man hatte die Möglichkeit viele Menschen kennenzulernen. Außerdem passte es hervorragend zu meinem Hobby, aber dazu später mehr.
Eins vielleicht schonmal vorweg, die Männer liegen mir gerne zu "Füßen". Das mag zum einen daran liegen, dass ich nicht schlecht aussehe, aber eigentlich liegt es daran, dass sie bei mir nie bis ins Bett kommen und das hält sie bei der Stange.
Ob ich keinen Spaß am Sex habe? Nein, wirklich, das ist es nicht. Ganz im Gegenteil. Ich habe eben meine eigene Art mir meinen Spaß zu verschaffen...aber lest selbst:
Ich begann meinen Arbeitstag wie gewöhnlich um acht Uhr Morgens.
Der Tag verlief eigentlich wie jeder andere, bis zu diesem Augenblick. Ich tippte gerade am Computer die Daten neuer Gäste ein, als eine Stimme meine Aufmerksamkeit vom Bildschirm weglenkte und mich sein Blick wie ein Blitz traf. Diese Augen, dunkelblau..ein Traum. Er war ziemlich groß, trug Designerklamotten und hat irgendwas weltmännisches. Seine Stimme war dunkel und be(un)ruhigend. "Guten Tag! Mein Name ist Sommer.Dr. Sommer. ( Name frei erfunden ) Meine Firma müsste für mich ein Zimmer reserviert haben." Ich knipste mein Lächeln an und lies meine Finger über die Tasten huschen... "S...Sommer ja, da haben wir es doch schon. Zimmer 405!" Während der Drucker das Anmeldeformular ausdruckte, griff ich nach dem Schlüssel. "Wie lange haben sie vor zu bleiben, Herr Dr. Sommer?"
Ich reichte ihm den Schlüssel. "Wahrscheinlich nur zwei Tage, aber wir werden sehen." Seine Hand griff nach dem Schlüssel und für einen Moment berührten sich unsere Hände.
Ein angenehmes Kribbeln durchflutete meinen Bauch. Ja, der wäre richtig. Ohne mir mehr Aufmerksamkeit zu schenken, unterschrieb er die Anmeldung, lächelte kurz und verschwand über die Treppe. Sportlicher Typ dachte ich noch so bei mir, als schon die nächsten Gäste meine Dienste in Anspruch nehmen wollten. Um fünf Uhr, heute mal pünktlich, kam meine Arbeitskollegin, um mich abzulösen.
Ich fuhr nach Hause-kochte mir etwas.Ich schlang das Essen förmlich runter und warf mich danach auf die Couch, wo ich erst einmal eine Runde schlief. Gegen 22:00 Uhr weckte mich die Zeitschaltung meiner Anlage. Frisch erholt, streckte ich mich und begrüßte die Nacht. Ich durchwühlte meinen Kleiderschrank und holte das schwarze Minikleid mit dem gewagten Ausschnitt aus dem Kleiderschrank, dass sich so sagenhaft einfach ausziehen lässt. Ich zog mir meine teure, schwarze Unterwäsche an und umnebelte mich mit meinem Lieblingsparfüm. Mein Kleid schmiegte sich traumhaft an meine Rundungen an und betonte sie auf eine Weise, die mir diese Anschaffung wert waren. Vor dem Spiegel schminkte ich mir noch meinen Mund, bis er aussah wie eine Frucht, der kein Mann widerstehen kann. Meine Haare saßen. Ich war bereit. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es 23:10 Uhr war. Da es mir noch etwas zu früh erschien, schaltete ich erneut den Fernseher an. 24:00 Uhr. Ich schlüpfte in meinen Mantel, packte alles nötige in meine Handtasche und zog die Tür hinter mir ins Schloss.
Draußen war es kalt. Mein Atem verwandelte die Luft vor meinem Mund in einen englischen Nebel.
Den Weg zum Hotel brachte ich hinter mich, ohne vielen Autos zu begegnen. Es war mitten in der Woche und die Straßen waren so gut wie leer. Ich parkte meinen Wagen in einer Seitenstraße des Hotels. Mein Weg führte mich zum Boteneingang, der direkt in den Versorgungsbereich führte. Meine Finger glitten in meine Handtasche und zauberten den passenden Schlüssel hervor. Eine Drehung im Schloss und die Tür lies sich mühelos öffnen. Auf Zehenspitzen ging ich die Gänge entlang, die zu den Treppen führten. Die Notbeleuchtung spendete genügend Licht, damit ich nicht über irgendwas stolperte. Stufe für Stufe trugen mich meine Füße die Treppen zum vierten Stock hoch. Auf der Treppe, wie auch auf den Etagen brannte ein gedämpftes Licht.
Keine Person auf dem Gang. Ich steuerte das Zimmer mit der Nummer 405 an und kramte erneut in meiner Tasche. Wieder hatten meine Finger einen Schlüssel rausgefischt. Ich schaute vorsichtig nach, ob durch den Türspalt noch etwas Licht fiel. Dunkelheit. Mein Ohr an der Tür ermöglichte es mir, ein leises, regelmäßiges Luftholen zu hören. Er schlief. Ich nahm das gute Stück aus meiner Tasche, was mir schon so oft geholfen hatte. Eine venezianische Karnevalsmaske - in Form eines Katzenkopfes, die mir mal ein Verehrer aus dem Urlaub mitgebracht hatte. Sie trägt sich sehr angenehm und verändert das Gesicht ungemein. Sie ist mit Schmucksteinen besetzt und funkelt wie tausend Schätze. So getarnt, schloß ich leise die Tür auf und gleitete in das Zimmer. Vorsichtig und leise schloß ich die Tür hinter mir. Auch im Dunkeln kannte ich unsere Zimmer sehr gut. Den Möbeln ausweichend, steuerte ich auf das Bett zu. Da lag er. Atmete ruhig, wenn der wüsste. Ich fuhr mit den Spitzen meiner Finger durch sein Haar und langsam wieder hinauf bis zu seinem Hals, den ich mit einer Hand leicht umschloß. "Ich will Dich! Heute Nacht wirst Du mir gehören." Dieser Satz mag für einen Mann im allgemeinen nichts anderes hervorzurufen als Freude.
Langsam wie in Zeitlupe, begann ich mein Kleid über meinen Kopf zu streifen, wobei ich darauf achtete, dass meine Maske nicht verrutschte. Sein Atem beschleunigte sich. Er zeigte deutliche Anzeichen von Erregung. Wenn ich ihm gefiel, um so besser. Mit beiden Händen gleitete ich über die Rundungen meines Körpers, genoß jede Berührung . Ich stellte meinen rechten Fuß auf seinen Bauch und begann damit mir den Strumpf abzurollen. Seine Augen wurden immer größer. Seine Gedanken blieben jedoch unergründlich, denn er sagte kein Wort. Ich wiederholte das Spiel mit meinem linken Bein und gleitete mit meinem Strumpf über sein Gesicht und kitzelte seine Nase damit. Danach ging ich auf die andere Seite des Bettes und fuhr mit meinen Fingern in meinen Slip. Ich fühlte wie meine Finger, durch meine gestutzen Haare, der feuchten Wärme meiner öffnung immer näher kamen. Doch bevor ich das Ziel erreichte, begann ich damit meinen Slip langsam runter zu streifen. Er gleitete über meine Knie und fiel zu Boden.
Dr. Sommer schien immer noch davon überzeugt zu sein, dass er träumte, denn er machte keine Schwierigkeiten, ja bewegte sich fast gar nicht. Ich kniete mich auf das Bett und setze mich breitbeinig auf seinen Bauch. Er schaute mir durch die Schlitze der Maske in meine Augen, versuchte mich zu ergründen. Ich küsste ihn sanft auf die Brust, seinen Hals. Dort biß ich leicht in seine Seite und saugte etwas, was ihn offensichtlich erregte, denn er versuchte sich unter mir zu bewegen. Ich fuhr mit meinem Mund zu seinen Lippen und hauchte ein "Pssst! Nicht bewegen!". Er gehorchte mir und beruhigte sich. Langsam lies ich mich wieder etwas tiefer gleiten. Ich war durch den Kontakt zu seinem Körper schon ziemlich erregt und wollte nicht die ganze Nacht warten. Ich hob meinen Körper leicht an und hielt seinen Einzigen mit der Hand in Position. Meine Hand umschloß den Fremdling wie einen alten Freund und schenkte ihm Wärme, denn er erwartete noch einiges von mir. Ich setzte mich auf IHN. Immer tiefer, ohne zu stoppen, glitt ich auf ihn hinab... Und zeigte ihm meine Krallen. Das Gefühl, seiner Männlichkeit breitete sich in mir aus, füllte mich aus. Ich begann damit, meinen Körper zu heben und zu senken und stütze mich dabei auf seiner Brust ab, gleite durch seine Haare.
Als ich merkte, dass seine Erregung merklich zunahm, stoppte ich kurz und gab ihm die Möglichkeit sich etwas zu erholen. Ihm schien das nicht so recht zu sein, denn er versuchte sich in mich hinein zu rammen, doch mein ganzes Gewicht belastete sein Becken und hielt ihn auf dem Bett. Wieder begann das Spiel von neuem und dieses Mal überfluten mich Wellen von Begierde, die es mir unmöglich machten, meine Bewegungen zu verlangsamen. Auch er atmete wieder sehr heftig und schien gleich zu explodieren. Mein Höhepunkt näherte sich und mein Körper zog sich zusammen, um direkt darauf wieder zu explodieren. Weiter, ich mit hoher Geschwindigkeit und trieb ihn zum Wahnsinn. Als er seinen Kick bekam stöhnte er auf und streckte mir seinen Unterleib entgegen. Noch einige Male schlugen unsere Körper gegeneinander, bevor ich mich auf seine Brust sinken lies.
Ich küsste seine Wange, seine Lippen und lies meine Zunge zwischen sie gleiten.
Nach einige Zeit war ich sicher das er wieder fest eingeschalfen war, entschloß ich mich anzuziehen, und räumte alles wieder so hin, wie ich es vorgefunden hatte. Er schlief tief und fest, und atmete wie nie geweckt. Ich öffnete vorsichtig die Türe und schaute in den Gang hinaus. Niemand da. Wie ein Geist verlies ich das Gebäude ungesehen.
Am nächsten Tag auf der Arbeit begegnete mir Herr Dr. Sommer in der Halle. Er ging sichtbar langsam und musterte jede Frau, die an ihm vorbeiging. Puh! Er hatte mich nicht erkannt. Beruhigt machte ich mich wieder an die Arbeit. Herr Dr. Sommer blieb noch drei Tage. Jedes Mal wenn er in die Halle kam, schien er irgendwas zu suchen.
Meine Kollegen fragten sich auch schon und tuschelten über den merkwürdigen Typen. Ich lächelte nur und sagte jedes Mal, er ist ein Gast und der Gast ist König!
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