von Stefanie Parker
Ich wusste, etwas würde passieren.Ich wusste es im ersten Moment, als ich ihn sah.
Ich stand auf dem Bahnsteig, abends, müde, genervt, noch vier Stunden im Zug sitzen zu müssen um endlich in München zu sein.
Frankfurt München diese Strecke mit dem ICE Zug. Mein Blick ging ziellos umher und traf auf ihn. Unbeschreiblich sexy. Als ich seine Hüften sah, schoss mir das Blut in den Unterleib. Da wusste ich es.
Der Zug kam, alles voll, Platz nur noch in einem Abteil. Er hatte so wenig reserviert wie ich. So konnte ich mich zu ihm ins Abteil setzen. Die Vorstellung, mit ihm in einem kleinen Raum zu sein, machte mich wahnsinnig. Natürlich war das Abteil voll. Ich saß ihm schräg gegenüber.
Versuchte zu lesen, es ging nicht. Ich spürte ihn überall. Seine Küsse auf meinen Brüsten. Seine Hände auf meinem Rücken. Seinen... Es war mir peinlich, aber ich konnte den Blick nicht von ihm lassen. Unter meinem engen Shirt mussten sich meine harten Brustwarzen abzeichnen. Der Stoff, der auf ihnen rieb, war seine Haut ... Einmal stöhnte ich. Zum Glück so leise, dass unter den Zuggeräuschen unterging.
Er las erst etwas, dann döste er. Kein Blick für mich. Das änderte nichts.
Im Gegenteil. Wie er dalag, die Beine halb geöffnet, seine starken Arme hinter den Kopf gelegt. Wäre ich allein gewesen, ich hätte mich auf ihn gestürzt.
Endlich, endlich, war ich allein mit ihm im Abteil. Sollte ich? Ich ließ mein Buch fallen, bückte mich, berührte beim Aufheben sein Bein. Da wurde er wach. Sein Blick fiel auf mich, traf meinen Blick. Und meiner muss alles gesagt haben: Voller Begehren, mit einem letzten Rest an Scheu. Doch er verstand. Er schaute mich lächelnd an, unsere Blicke hefteten länger aneinander als es unter Fremden je erlaubt wäre. Doch er war mir nicht mehr fremd. Ich hatte ja schon jeden Zentimeter seines Körpers mit meinem Blick abgetastet, ihn überall auf mir und in mir gespürt. Er berührte meine Hand, ergriff sie, führte sie zurück zu seinem Bein, langsam am Bein entlang, zu seinem Hosenbund. Ich setzte mich ihm gegenüber. Ich knöpfte die Hose auf, zog sie ihm herunter..... Unglaublich, wie schnell das bei den Männern geht. Er seufzte tief, stöhnte auf, als er meine Zunge auf sich spürte. Ich umkreiste seine empfindlichste Stelle langsam und intensiv, er atmete schwer. Plötzlich setzte er sich auf, streichelte mein Gesicht, hob mich auf, fuhr mit seiner Hand leicht über meine Brüste, ich spürte, wie feucht ich wurde, seine Hände gingen tiefer, umfassten kurz meine Taille, ich merkte, wie ich ihm gefiel. Schnell hatte er meinen Rock hochgeschoben, einen Slip trage ich im Sommer eigentlich nie. Ich setzte mich auf seinen Schoß, küsste ihn so wild ich nur konnte..... Ich explodierte vor Erfüllung, das war es, woran ich die letzten vier Stunden gedacht hatte. Ich schrie, es war mir egal ... bis ich kam, bis er kam!
In München stiegen wird beide aus, lächelten uns kurz zu und gingen auseinander.
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